Das Wetter…

…macht trübsinnig. Irgendwie haben wir uns zumindest in Norddeutschland ja schon so ein wenig auf die Klimakatastrophe gefreut und im April glaubten wir alle, dass es nun endlich soweit sei. Endlich würde der italienische Rotwein auf der heimischen Terasse so schmecken wie sonst nur im Urlaub.

Zirpende Zikaden in langen Sommernächten, das war die Vorstellung. All diese Träumereien sind mit dem Juni/Juli-Regen hinweggewaschen worden. Naja, vielleicht im August? Oder zumindest im nächsten Jahr?

Vergesst es! Es wird noch schlimmer und zwar für immer.
So steht es zumindest in einem Bericht der Zeit. Unter der Überschrift „Regencape statt Badehose“ werden dort die Ergebnisse einer kanadischen Studie präsentiert:

Wissenschaftler des kanadischen Umweltministeriums berichten am Donnerstag in der viel beachteten Zeitschrift, dass Regen, Schnee und Hagel in nordeuropäischen Breiten tatsächlich zunehmen. Überhaupt verändere sich das Niederschlagsgeschehen fast überall auf der Weltkugel. Damit aber nicht genug: Erstmals sei es zudem gelungen, den humanen Fingerabdruck auf diesen Abweichungen nachzuweisen. Menschliches Handeln habe also in signifikanter Weise einen Wetterwandel verursacht.

Gummistiefel im Norden und Waldbrände mit Versteppung im Süden, das ist also die (langfristige) Prognose. In dem Artikel werden zwar auch die Ergebnisse der Studie hinterfragt, aber leider nicht widerlegt. Der Klimaexperte Rudolf: „Was leicht zunimmt ist die Zahl der extremen Ereignisse – aber eben nicht nur der mit stärkeren Niederschlägen, sondern auch jener mit Trockenheit.“ Wie zum Beispiel im vergangenen April, einem normalerweise eher verregneten Monat, als es in unseren Breiten gerade mal einen Millimeter Niederschlag während eines ganzen Monats gab„.

Das vergäßen die Leute leider recht schnell, wenn es dann im Juli nur noch regne und England unter Wasser stehe, sagt Rudolf.

Diesen Sommer werde ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen. Zeit den Kamin anzumachen.

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Dr. med. Elmar Breitbach ist Facharzt für Frauenheilkunde, Reproduktionsmedizin und Endokrinologie. Er ist als Reproduktionsmediziner seit mehr als 30 Jahren in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit tätig.

Dr. Elmar Breitbach ist Gründer und Betreiber von wunschkinder.net.

9 Gedanken zu „Das Wetter…“

  1. Test ist wahrscheinlich der richtige Kommentar zu dieser Nachricht :-).
    Mal wird es hier heißer, mal kälter, mal verregneter: alles was die Wissenschaft zu dem Thema weiss, ist wohl , dass sie nichts weiss…!

    Ansonsten glaube ich, dass 1. sich alles nach einer gewissen Zeit des Umbruch wieder einpendelt (aber keiner weiss so genau, wie) und 2. dass die Erde die Menschen überleben wird – mit den Menschen oder eben ohne. Wir werden den Planeten jedenfalls nicht kaputt kriegen, sondern uns höchstens die eigene Lebensgrundlage entziehen.
    Aber dafür wissen wir ja auch schon eine Lösung: immerhin gibt es mindestens einen weiteren etwas ungemütlichen, aber bewohnbaren Planeten in der Nähe. Armer Mars!

  2. Hier (Düsseldorf) gehts gerade eigentlich, Himmel ist klar, Sonne scheint auch ein bisschen, man kann sogar draußen sitzen…
    Tut mir also leid für dich 😉

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