Antioxidantien: Vitaminpillen steigern Insulinresistenz

Für die Untersuchung absolvierten 39 junge Männer vier Wochen lang ein Sportprogramm. Ein Teil der Probanden nahm in dieser Zeit täglich Vitaminpräparate ein. Die Wissenschaftler untersuchten den Effekt der Substanzen auf die Trainierenden und stießen dabei auf die negative Wirkung der vermeintlich gesunden Antioxidantien. Denn während die Zahl der freien Radikalen bei den Männern, die Antioxidantien bekamen, nach dem Sport unverändert blieb, stieg die Konzentration in der anderen Gruppe deutlich. Dadurch verbesserte sich nach vier Wochen Training ihre Insulinempfindlichkeit. Das heißt, dass nur die Männer, die ohne Antioxidantien Sport trieben, vom Sport als potenzielles Mittel gegen Typ-2-Diabetes profitierten.

Laut Michael Ristow fördern die Vitamine durch das Abfangen der freien Radikalen die Insulinresistenz, was wiederum das Diabetesrisiko erhöht. Die Sauerstoffverbindungen, die der Körper bei anstrengendem Sport ausschüttet, verbessern dagegen die was wiederum das Diabetesrisiko erhöht. Die Sauerstoffverbindungen, die der Körper bei anstrengendem Sport ausschüttet, verbessern dagegen die Insulinempfindlichkeit.