Fingerzeig auf PCO

Mit freundlicher Genehmigung: Fingerzeig auf PCO

Ist die Fingerlänge ein Indiz für die Fruchtbarkeit?

Es ist eines dieser alten Kinderwunsch-Mythen: Die Fingerlänge soll angeblich Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit zulassen. Insbesondere bei Männern steht das Längenverhältnis zwischen dem 2. und 4. Finger in dem Ruf, etwas über die Qualität der Spermien aussagen zu können.

Für die Fruchtbarkeit der Frau scheint es jedoch ein Hinweis zu sein, wenn die Fingerlängen vom üblichen Muster abweichen, so zumindest die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie. Üblicherweise sind Zeige- und Ringfinger von Frauen gleich lang und bei Männern der Zeigefinger kürzer als der Ringfinger.

Man führt dies darauf zurück, dass der Fetus in der 8. Schwangerschaftswoche erstmals dem mütterlichen und dem eigenen Testosteron ausgesetzt ist, welches dann widerum das Fingerwachstum beeinflusst.

Man vermutet daher, dass Frauen mit einem männlichen Fingerlängenmuster als Embryo höheren Testosteronspiegeln ausgesetzt waren und daher auch möglicherweise vermehrt zu hormonellen Störungen neigen, vornehmlich zur Entwicklung eines PCO-Syndroms, welches ja bekanntermassen mit erhöhten Spiegeln von männlichen Hormnen einhergehen kann und auch dadurch ausgelöst wird.

In einer Studie konnte diese Theorie zum Teil bestätigt werden. Nachzulesen im Original-Artikel