Insulinresistenz und Metabolisches Syndrom

Ernährungsbedingte Erkrankungen sind in den Industrieländern auf dem Vormarsch. Mittlerweile haben die Ergebnisse der wissenschaftlichen Erforschung von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes und Insulinresistenz auch die Laienpresse erreicht.

Die Forschung zeigt schon seit vielen Jahren die fatalen Folgen von zu hohen Glucose- und damit Insulinspiegeln aufgrund ernährungsbedingter Erkrankungen.
Jährlich kommen neue Erkenntnisse hinzu, die eine bestehende Insulinresistenz mit als Hauptursache für das metabolische Syndrom beschreiben.

Das metabolische Syndrom im engeren Sinne hat folgende Symptome:

– Bauchfettsucht
– Erhöhte Blutzuckerspiegel
– Fettstoffwechselstörung
– Arterielle Hypertonie

Durch eine verminderte Reaktion der Körperzellen auf das Hormon Insulin, welches für die Einschleusung von Glucose aus dem Blut in die Zellen verantwortlich ist, kommt es zu einer Insulinresistenz.


Was fördert die Entstehung einer Insulinresistenz?

– Bewegungsmangel
– Hyperkalorische Kost
– Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte, vor allem Kohlenhydrate und gesättigte Fette
– Stress
– Rauchen
– Leberschäden durch Alkohol
– Genetische Anlagen

Das Insulin ist zunehmend nicht mehr in der Lage, die Funktion an den Zielorganen wie Leber, Fettgewebe und Skelettmuskulatur zu entfalten. Um die verminderte Reaktion zu kompensieren, schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus.

Nach langfristiger Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse ist das maximale Niveau der Insulinproduktion erreicht. Es beginnt das Stadium der gestörten Glukosetoleranz. In dieser Phase sind die Zellen gegenüber Insulin bereits resistent, so dass der Organismus hohe Blutzuckerkonzentrationen nach dem Essen nicht mehr abfangen kann und ein Kreislauf von Folgeschäden beginnt.

Es können Erkrankungen wie der klassische Diabetes mellitus, aber auch kardiovaskuläre Erkrankungen, Gicht, nicht-alkoholische Fettleber, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, einige Krebserkrankungen, Gefäßschädigungen entstehen.