Operation zur Behandlung des PCO-Syndroms

Beim sogenannten “Drilling” werden im Rahmen einer Bauchspiegelung die überschüssigen Follikel-Zysten angebohrt und mit Hitze oder einem Laser zerstört. Dieser Eingriff ist weniger invasiv und ähnlich erfolgreich.

Eine Studie aus Großbritannien untersuchte nun, bei welchen Frauen mit einem PCO-Syndrom diese Methode erfolgreich anwendbar ist. Dazu wurde in dem Zeitraum von 1990 bis 2002 bei 200 Frauen mit einem PCO-Syndrom ein solcher Eingriff durchgeführt.

Der Erfolg war bei Frauen mit deutlichem Übergewicht (BMI > 35) war eine Verbesserung der Ovarfunktion ebenso gering wie bei Frauen mit deutlich erhöhten männlichen Hormonen (Testosteron > 4,5 nmol/l). Auch eine Sterilitätsdauer von mehr als drei Jahren erwies sich als ungünstige Voraussetzung für den Erfolg.

Zusammengefasst profitieren Frauen mit Normalgewicht, nicht exzessiv erhöhten männlichen Hormonen und einem Kinderwunsch < 3 Jahren am deutlichsten von einer operativen Behandlung des PC-Syndroms. Via: Kinderwunsch-News