Therapie des PCO-Syndrom: Behandlungsmöglichkeiten

Da in vielen Fällen zum Beispiel Übergewicht ein Grund sein kann, ist eine konsequente Diät und die damit einhergehende Gewichtsabnahme oft schon völlig ausreichend als Therapie. So werden nicht nur die unterschiedlichen Auswirkungen, wie ein unregelmäßiger Zyklus, ein gestörter Hormonspiegel und insbesondere Insulinresistenz beseitigt, sondern auch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft kann sich deutlich erhöhen.

Insbesondere in Bezug auf eine Insulinresistenz, die einer Gewichtsabnahme in vielen Fällen im Wege steht, kann zudem die Gabe von Medikamenten wie Metformin, hilfreich sein. Störungen innerhalb der Cortisol-Produktion des Körpers können indes mit niedrig dosierten Cortisongaben behandelt werden.

Da früher besonders das Symptom der vergrößerten Eierstöcke mit dem PCO-Syndrom in Zusammenhang gebracht wurde, griff man häufig zum Skalpell um diese operativ zu verkleinern. Das hatte zumindest kurzfristig auch Erfolg denn die Funktion der Ovarien normalisierte sich, Eisprünge traten wieder auf und die Chance auf eine Schwangerschaft stieg an. Allerdings ändert eine solche Operation bis heute nichts an den eigentlichen Ursachen des PCO-Syndroms und die Wirkung hält nur zeitlich begrenzt an.