Übergewicht und PCO-Syndrom sind vererbbar

 

Ein Gen, welches die Ursache von Fettleibigkeit ist, könnte auch dazu führen, dass der polyzystischen Ovarien (PCOS) bei Frauen diesen Frauen auftreten.

Experten stellten fest, dass Frauen, die eine Variante des FTO-Gen haben, in 70% wahrscheinlicher zu Übergewicht neigen, aber auch ein höheres Risiko für PCOS haben.

Rund eine von 10 Frauen weisen das PCOS in verschiedener Ausprägung auf. Es zeichnet sich durch kleine Zysten an den Eierstöcken aus und ist der häufigste Grund für eine hormonell bedingte Unfruchtbarkeit.

Die Studie, durchgeführt von Dr. Tom Barber und Kollegen vom Oxford Centre for Diabetes, Endokrinologie und Metabolism an der Universität Oxford und dem Imperial College in London, ist vermutlich der erste Beweis für eine genetische Verbindung zwischen Adipositas und PCOS gelungen.

Die Studie umfasste 463 Patienten mit PCOS im Vergleich mit einer Gruppe von 1336 gesunden Frauen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Frauen, die fettleibig sind, auch eher zu PCOS neigen. Diese neueste Studie bestätigt die Existenz eines genetischen Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen.

Dr. Barber sagt: "Unsere Forschung zeigt, dass eine Variante des FTO-Gens, das nachweislich im Zusammenhang mit Fettleibigkeit steht auch die Anfälligkeit für polyzystischen Ovar-Syndrom erhöht. Diese Daten stellen die ersten genetische Beweise zur Verfügung, dass eine gut zu dokumentierende Assoziation zwischen diesen beiden Erkrankungen besteht.

"In der Zukunft wird der Schwerpunkt auf der Aufklärung der zugrunde liegenden Mechanismen des polyzystischen Ovar-Syndroms und seiner metabolischen Folgen gerichtet sein, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. daraus sollten sich therapeutische Konsequenzen für das polyzystischen Ovar-Syndrom ergeben."

Die Studie wurde im Rahmen einer Fortbildung der Gesellschaft für Endokrinologie in Harrogate präsentiert.