Übermäßige Behaarung kann auf Krankheit hinweisen

Männliche Behaarung bei Frauen ist oft ein Symptom für einen durcheinander geratenen Hormonspiegel. Britische Ärzte raten betroffenen Frauen zu medizinischer Hilfe.

Hirsutismus (männliche Behaarung bei Frauen) tritt bei 5 bis10 Prozent der weiblichen Bevölkerung auf.

Bei Dreiviertel der Betroffenen liegt dies an einer Fehlbildung der Eierstöcke, dem so genannten Polyzystischen Ovarien-Syndrom (PCOS). Daneben können jedoch auch bestimmte Tumore, Drogen oder Schilddrüsenprobleme die Ursache für die Behaarung sein.

Hormontherapie

Britische Ärzte äußerten sich zu ihren Befunden in dem Bericht des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists. Da sich Frauen häufig zu sehr für ihre übermäßige Körperbehaarung schämen, soll ihr Zustand häufig jahrelang unbehandelt bleiben.

Leichte Behaarung kann mit Hilfe von Enthaarungsmitteln entfernt werden. Doch für schlimmere Fälle gäbe es genügend medizinische Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Hormontherapie oder die Pille.