Unfruchtbarkeit: Mögliche Ursachen für die Kinderlosigkeit

Die IN-Vitro-Maturation ist eine Variante der künstlichen Befruchtung. Da Frauen mit einem PCO-Syndrom oft stark auf eine hormonelle Stimulation reagieren und dann ein Überstimulationssyndrom entsteht, werden hiernur wenige Hormone gegeben und der Eisprung absichtlich bei viel zu kleinen Eisbläschen – und damit unreifen Eizellen – ausgelöst.

Wie bei der künstlichen Befruchtung werden die Eizellen anschließend aus den Eibläschen unter Sicht eines Ultraschallgerätes durch die Scheide der Frau gesaugt. Im Labor, also „in-Vitro“, werden diese unreifen Eizellen nun 30 Stunden lang in einer künstlichen Nährlösung nachgereift beziehungsweise „maturiert“. Erst wenn sie – wie bei der herkömmlichen künstlichen Befruchtung – reif und damit befruchtungsfähig sind, werden die Spermien dazu gegeben. Ebenso wie bei der IVF erfolgt dann nach zwei bis drei Tagen der Embryonen-Transfer. Da diese Methode nur für Frauen bis 37 Jahre vorgesehen ist, werden dabei maximal zwei Embryonen eingesetzt.