Was hilft bei Damenbart?

Hirsutismus – was ist das?

Mit Einsetzten der Pubertät produziert der weibliche Körper stets auch männliche Geschlechtshormone (Androgene) – allerdings nur in geringen Mengen. Dies ist völlig normal. Überwiegt der Anteil der Androgene im Körper einer Frau, kommt es häufig zu einer Behaarung, die in Stärke und Verteilung typisch männlich ist – der Mediziner spricht dann von Hirsutismus. Ein Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen kann z.B. durch Erkrankungen entstehen, bei denen der Eierstock (z.B. Polyzystisches Ovarsyndrom) oder die Nebenniere (Adrenogenitales Syndrom) vermehrt Androgene bilden. Aber auch die Einnahme von Medi-kamenten wie Cortison kann das hormonelle Gleichgewicht stören. Ob eine Patientin anlage- oder krankheitsbedingt an einer vermehrten Körperbehaarung leidet, kann nur der Arzt feststellen – eine medizinische Abklärung der Ursachen ist aber auf jeden Fall ratsam. 5 bis 10% der Frauen in Deutschland sind von Hirsutismus betroffen und die psychische Belastung der Betroffenen ist oft so groß, dass die abnorme Gesichtsbehaarung sogar als Krankheit gilt.

Etwa 20 bis 30 Prozent der Frauen in Deutschland sind mehr oder minder stark von unerwünschter Gesichtsbehaarung betroffen und nehmen häufig schmerzhafte und kostenintensive Methoden im Kampf gegen die lästigen Haare in Kauf. Denn Leben mit dem Damenbart – das bedeutet, ständig den Blicken anderer ausgesetzt zu sein oder üble Scherze ertragen zu müssen. Die psychische Belastung der betroffenen Frauen ist groß und doch selbst ihrem Arzt gegenüber sprechen viele Frauen das Problem nicht von sich aus an – doch der könnte helfen: Seit einiger Zeit hat sich in der Praxis eine Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin bewährt. Bei regelmäßiger Anwendung hemmt die Creme das Haarwachstum ohne selbst in den Hormonhaushalt einzugreifen, und bringt den Betroffenen echte Erleichterung. Die Creme ist einfach anzuwenden, gut verträglich und wird in der Regel vom Hautarzt verschrieben.